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Dezember

Mein Tipp für den Dezember: "Weihnachtszeit: Ruhigste Zeit - Zeit der Bedürfnisse?"

Was wünschen Sie sich zu Weihnachten?

Einen oder zwei ruhige Tage. Zeit, sich auf seine Bedürfnisse zu besinnen. Auf den Körper und das Unbewusste zu achten. Können Sie sich das wünschen? - Dürfen Sie sich so etwas erlauben? Darf man wirklich auf sich selber schauen? Im Beruf und in der Familie - immer ist man für die anderen da, immer ansprechbar, immer geöffnet. So will es die Firma, so will es die Familie. Aber wollen es auch Sie so? Schauen Sie auf sich, sonst tut es nämlich niemand! Im Beruf und im Privaten kann das Folgen haben: z.B. Burn-Out.

Ein weiterer Tipp für den Dezember: "Natürliche Lichttherapie"

Die durchschnittliche Tageslichtmenge, die ein arbeitender Mitteleuropäer jetzt abbekommt, beträgt 8 Minuten. Kein Wunder, dass wir einen Lichtmangel haben. Lichttherapie wäre ein Hilfe. Aber es geht auch einfacher und billiger: Wenn Sie es einrichten können, um die Mittagszeit ca. eine halbe Stunde im Freien spazieren zu gehen, werden Ihre Glückshormone wieder aktiviert. Auch an nebeligen Tagen ist die Lichtmenge im Freien wesentlich höher als alles was man in einem geschlossenen Raum bekommen kann.

Weitere Information habe ich auf der Seite (-> Licht und Seele) bereitgestellt.

Ein weiterer Tipp für den Dezember: Durch Spaß zu Gesundheit und Abwehrstärke?

Das Immunsystem, zuständig für unsere Kraft gegen Infektionen, aber wahrscheinlich auch gegen Krebs anzukämpfen, wird vom Gehirn regiert. Genauer gesagt: positive Emotionen stärken unser Immunsystem, Stress und Ärger schwächen es. Dabei kommt es nicht so sehr darauf an, was wir erlebt haben, sondern wie wir auf das reagieren, was wir erlebt haben.

Diese Erkenntnis und zahlreiche weitere gehören zu den vorläufigen Ergebnissen einer jungen Wissenschaft, der Psychoneuroimmunologie (PNI) oder Mind-Body-Medicine. Aus den zahlreichen Untersuchungen, die an Kranken und Gesunden durchgeführt wurden, lassen sich einige einfache Regeln ableiten. (Die Erkenntnisse sind nicht neu, jetzt aber erst mit naturwissenschaftlichen Methoden überprüft und daher auch für biologisch orientierte Menschen nachvollziehbar.)

Tu, was du willst und tu es gleich! Wenn wir unserem Gefühl und Impuls nachgeben, uns etwas Gutes zu tun (z.B. zu tanzen, Musik zu hören, laufen zu gehen), dann ist es gut, dies spontan und ohne längeres Nachdenken zu tun (vorrausgesetzt, wir schaden niemanden damit).

Ein weiterer Tipp für den Dezember: Strenge Rechnung - schlechte Freunde! Exakte Abrechnung kann Beziehungen beenden

Wie oft stellt sich in einer Beziehung (bei Freunden, Partnern usw.) heraus, einer ist der "Gebende" und der Andere ist der "Nehmende". Bekannt ist, dass der, der immer nimmt, irgendwann die Beziehung abbricht, weil er einfach nicht mehr der Nehmende sein kann. Daher: Um die Beziehung aufrecht zu erhalten ist ein Ausgleich wichtig und gut, aber soll er exakt sein? Varga von Kib�d vergleicht es mit einem Bäckereigeschäft: Wenn der Bäcker möchte, dass ein Kunde wiederkommt, gibt er immer wieder etwas drauf. Damit fühlt sich der Käufer, der die Draufgabe ja nicht bezahlt hat, wertgeschätzt und wird wieder kommen. Eine exakte Abrechnung würde ihn nicht dazu veranlassen. Die Transaktion und damit die Beziehung ist mit der Bezahlung der Rechnung beendet. Bei Beziehungen ist es genauso: Wollen wir Beziehungen erhalten, ist es notwendig, als Gläubiger immer ein bisschen weniger zu verlangen, als wir bekommen sollten. Umgekehrt: Als Schuldner sollten wir immer bereit sein, ein bisschen mehr zu geben, als wir müssten. Ein Ausgleich im Guten darf ruhig immer ein bisschen mehr sein. Ein Ausgleich im Bösen - so was gibt es ja auch - die Revanche oder Retourkutsche, darf ruhig immer ein bisschen weniger sein. Damit bleibt die Beziehung lebendig und kann sich weiter entwickeln. Die exakte Abgeltung, der exakte Ausgleich würde die Beziehung beenden.

Ein weiterer Tipp für den Dezember: "Psychosomatik" � ein oft gequälter Begriff

Alles ist Psychosomatik � oder auch nichts! Unser Körper ist eine Einheit mit der Psyche, er kann auch als "Benutzeroberfläche" gesehen werden. Körperliche Symptome, die nicht in irgendeiner Weise ein psychisches Korrelat haben sind selten. Ein Beispiel: Die Wirbelsäule ist unser Haltungs- und Stützorgan, gleichzeitig der Ort unserer häufigsten Beschwerden. Gerade hier äußert sich unsere innere "Haltung", unser "etwas durchdrücken", "durchstehen" müssen, am deutlichsten. Oft gibt es Abnützungserscheinungen, die im Röntgen sichtbar sind, als Bestätigung für unsere im Lauf der Jahrzehnte unbewusst eingenommene Haltung. Manchmal sind auch keine Hinweise zu sehen , dennoch sind die Beschwerden stark: Die Muskulatur, die einen "Panzer" gebildet hat, wehrt sich gegen die Überbeanspruchung. Die Grundlage ist allemal der Reflex, der uns durch Abwehrhaltung und durch erhöhte Körperspannung schützen will. Leider auch, wenn wir gar keinen Schutz brauchen � wir haben in unserer Welt nämlich verlernt zu entspannen. Psychosomatische Symptome sind die Folge davon.

Ein weiterer Tipp für den Dezember: Arbeitsucht - tückisch wie eine Droge

Sich beschäftigen � aktiv sein, eine Aufgabe und ein Ziel haben, das ist eines. Darauf angewiesen, ja süchtig sein, das ist etwas anderes.

An alle die gerne und viel arbeiten: seien Sie ehrlich mit sich selber! Es kann ganz �bequem� sein, einen ganzen Tag in Arbeit zu versinken, Beschäftigung zu haben. Man kommt abends nach Hause, ist müde und hat ein Recht darauf keine Konflikte mehr durchfechten zu müssen. Kontakte und Beziehungen werden auf ein Minimum zu beschränkt. Trotzdem fühlt man sich gut, man wird ja gebraucht, die Arbeit ist wichtig. Man ist wichtig durch seine Arbeit. Harmonie ist angesagt�

Und dennoch: etwas fehlt. Der Kontakt mit der Partnerin, dem Partner wird schlechter, man hat sich weniger zu sagen, man �lebt sich auseinander�. Die Freunde kennen einen kaum mehr, man hat ja immer viel zu tun. Die Kinder gehen mit ihren Problemen wo anders hin, oder die Probleme werden größer, sodass Sie sich darum kümmern müssen.

Eines Morgens wacht man auf und weiß, so kann es nicht mehr weiter gehen. Man ist erschöpft, hat körperliche oder psychische Symptome und die Familie ist zerrüttet. Die Probleme erfassen auch das Arbeitsfeld � man ist in Gefahr.

Ändern Sie etwas, bevor es soweit kommt!