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März

Mein Tipp für den März: Neue Kraft für Pflanzen und Menschen

So rasch heuer der Frühling auch zu kommen scheint, es muss dennoch die Zeit sein, über unsere Beziehungen nachzudenken. Wenn Blumen und Knospen sich entwickeln, gehen auch die Menschen "in den Saft" und bei manchen erwacht das Bedürfnis sich wieder liebevoll und wertschätzend dem Partner zuzuwenden. Fragen können helfen: Was sehe ich in meinem Partner? Was sieht mein Partner in mir? Bringe ich Zeit und Energie für unsere Beziehung auf? Was ist unser gemeinsames Ziel? Was könnte uns von diesem gemeinsamen Ziel abbringen? Was steht zwischen uns? Gibt ist es etwas, das uns immer wieder belastet, das wir nie an- oder aussprechen wollten, das immer Tabu war? Gerade diese letzte Frage, die Frage nach ignorierten, unbewussten, ausgeblendeten Anteilen bringt so manche neue Einsicht. So kann Arbeit, Kindererziehung oder die Pflege eines bedürftigen Angehörigen, aber auch eine intensive Beschäftigung z.B. mit dem Computer nicht nur Energie aus der Beziehung abziehen, sondern auch wie ein Schutzschild zwischen den Partnern stehen und alle Konflikte absorbieren. Eine Beziehung ohne Konflikte aber, ist keine Beziehung von erwachsenen Menschen, die sich gegenseitig Raum geben wollen sich selbst zu entwickeln um dann wieder Gemeinschaft zu leben.

Ein weiterer Tipp für den März: Frühjahrsmüde? - mit frischem Wasser gegen das "fade Aug"!

Wenn die Tage länger werden, beginnt die Natur sich auf die neue Wachstumsperiode einzurichten. Der Mensch, der den Winter über aktiv war und keine Zeit zum Winterschlaf hatte, spürt das in der Frühjahrsmüdigkeit (-> Frühlingserwachen).

Jetzt ist die Zeit der vitaminreichen Ernährung, der Apfelessig-Kur und der Abwehr- und Kraftsteigerung durch Kneipp-Güsse. Täglich morgens am Ende des warmen Duschens: Sie beginnen am rechten Bein, dann das linke, dann rechter Arm und Schulter und zuletzt die linke Seite. Wer es schafft sollte auch noch Schulter- und Nackenpartie mitnehmen. Das Wasser muss richtig kalt sein und man sollte pro Körperteil mindestens sechs Sekunden lang gießen. Nachher abfrottieren. Dieses Vorgehen regt den Kreislauf und das Immunsystem an.

Ein weiterer Tipp für den März: Schwindel und Panik ...zuerst einmal auf die Hals- und Brustwirbelsäule schauen!!

Nicht selten ist die Wirbelsäule, unser Stütz- und Ausdrucks-Organ Basis für medizinisch sonst schwer erklärbare, Angst machende Beschwerden.

Die Wirbel werden von zahlreichen kleinen und kleinsten Muskeln und Bändern aneinander gehalten. Unser Lebensstil mit wenig Bewegung und viel Stress kann Verspannungen dieser Muskeln mit sich führen. Schmerzen im Brustbereich, Schluckbeschwerden, Würgegefühl, Atemnot und auch Schwindel können die Folge sein.

Nicht selten führen damit vergesellschaftet Angst, Panik oder zumindest Besorgnis zu Durchuntersuchung und Krankenhauseinweisung. Die Ergebnisse sind dürftig, aber deswegen kann nicht gesagt werden, das der Betroffene "nichts" hat.

Meist sind es Fehlhaltungen, die durch Anspannung, Stress und dem Bestreben "Haltung zu bewahren" auf diesen Weg zum Problem werden.

(-> Schwindel).

Ein weiterer Tipp für den März: Selbstbewusst? Stärke ist lernbar! Der Erfolgsanker.

"...des Selbstbewusstsein is a Hund." singt Wolfgang Ambros bereits 1981 - und davon können viele ein trauriges Lied singen. Wenig Selbstbewusstsein zu haben führt in einen Teufelskreis von Stress - Fehler - Misserfolg und weiterer Bestätigung, warum man nicht selbstbewusst sein kann. Aber wo es Teufelkreise gibt, kann man diese auch durchbrechen, behutsam in "Engelskreise" umwandeln.

Einen Tipp für so einen Start möchte ich Ihnen geben: Wir alle kommen in unangenehme Situationen. In solche, wo wir schon vorher wissen, da wird jemand sein, der uns auf die Probe stellt, der stärker ist, der nur auf eine Schwäche wartet, um uns fertig zu machen. Genau für eine solche Situation ist sinnvoll, dass wir uns "rüsten" um dann stark in sie hinein zu gehen.

Denken Sie an eine gute Situation. Denken Sie an eine, in der sie Erfolg hatten. Sei es aus Glück oder aus Kompetenz, sei es, dass Sie Ihre Fähigkeiten gut einsetzen konnten oder dass man Ihnen freundlicher als erwartet entgegen kam. So etwas kennen Sie sicher und wahrscheinlich haben Sie ein gutes Gefühl zu dieser Erinnerung. Vielleicht gibt es auch ein Bild dazu (eine Farbe, ein Gesicht, ein bestimmter Gegenstand), das zum Symbol für Ihr persönliches Erfolgserlebnis geworden ist. Gibt es auch ein bestimmtes Wort dazu, einen Ton oder ein Geräusch? - Umso besser! Welches davon vermittelt am stärksten das Gefühl des Erfolges? Genau das nehmen Sie für Ihren persönlichen Erfolgsanker. Der kann ein Bild, eine Farbe, ein Geräusch oder ein Wort sein oder alles zusammen. Wichtig ist, dass Sie damit ein gutes Gefühl, ein Gefühl von Stärke verbinden. Sammeln Sie alles, was Stärke gibt! Wenn das Gefühl am stärksten ist, nehmen Sie eine aufrechte Körperhaltung ein, heben Sie den Kopf, atmen Sie tief durch. Zusätzlich können sie auch noch eine bestimmte Bewegung machen, die Ihnen dabei hilft stark zu sein. Das kann sein, dass Sie sich am Knie oder Oberschenkel drücken, im Nacken kratzen oder mit der einen Hand das Handgelenk der anderen Hand drücken. Das ist dann Ihr persönlicher "Erfolgsanker"! Diese Übung machen Sie so oft wie möglich, in guten und sicheren Situationen. Wenn Sie nun in eine schwierige Situation kommen, in der Sie leicht den Mut und das Selbstbewusstsein verlieren, dann feuern Sie diesen Anker ab, indem sie die Bewegung wieder machen, sich das Wort, das Geräusch und das Bild, bzw. die Farbe wieder herholen.

Probieren Sie es und schauen Sie was passiert!

Ein weiterer Tipp für den März: Jeder Augenblick ist ein Abenteuer!

Viele Mensche suchen Ablenkung � Zerstreuung (sagten unsere Großeltern) � Fun (sagt man heute). Immer muss es Musikberieselung geben, nicht ein sondern Hunderte Fernsehsender sind nötig um uns zufrieden zustellen. Schicke Lokale, Ausgehen, Spaß haben, immer ist was los. Fast ist es so als wollten wir durch diese dauernde Beschäftigung von etwas ablenken. Wollen wir eine innere Stimme übertönen? Haben wir den Kontakt zu uns selber verloren? Eine rein physische Übung: haben Sie sich schon einmal bewusst gemacht, wie Sie sitzen, welche Teile Ihres Körpers die Unterlage berühren? Setzen Sie sich aufrecht hin, schließen Sie die Augen, denken Sie bewusst an die Stellen des Körpers, die vom Sessel, vom Boden getragen werden. Spüren Sie hinein! Bringen Sie Ihre Wirbelsäule senkrecht darüber. So dass Sie das Gefühl haben sie sei darüber aufgehängt. Spüren Sie die kleinen Bewegungen des Körpers! Jeder Moment ist anders � ein Erlebnis, genießen Sie es!

Ein weiterer Tipp für den März: Direkter Dialog - gesund am Arbeitsplatz und in der Familie.

Wenn es Probleme gibt - sprechen Sie es aus! Das direkte Gespräch, oder auch Konflikt ist wie ein Gewitter, danach scheint die Sonne umso schöner. Ein Problem, ein Missverständnis nicht zu klären, alle Konflikte und Ungerechtigkeiten hinzunehmen führt nicht nur zu einer schlechten Stimmung, sondern kann auch gesundheitliche Folgen haben. Natürlich kann es sein, dass nicht immer gleich der richtige Zeitpunkt ist, etwas an- bzw. auszusprechen, aber gesagt muss es werden! Wenn wir sehr emotional sind, zerstören wir oft fein geknüpfte Bande von Vertrauen und Beziehung. Wir sagen etwas unbedacht und verletzen den Anderen, das ist sicher nicht sinnvoll. Aber ein quälendes Problem zum richtigen Zeitpunkt klar und deutlich auszusprechen, das kann nicht schaden. Immer gut ist es dabei seine eigene Wahrnehmung, die eigenen Gefühle klar auszudrücken: "wenn du das � so machst, fühle ich mich so� ".

Mit einem klaren Gespräch - dem direkten Dialog kann in jeder Familie Wichtiges geklärt werden und auch in der Arbeit. Haben Sie den Mut dazu, fordern Sie ein Gespräch ein!