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August

Mein Tipp für den August: Traum-Urlaub - Zeit der Träume!

In der Arbeitsperiode ist der Schlaf oft beeinträchtigt: Gedanken an den nächsten Tag, die nächste Ziele, große Routine oder Übermüdung. Dies alles kann dazu führen, dass unser Traum erleben sich während des Arbeitsjahres komplett von dem unterscheidet, welches wir während der Urlaubszeit haben.

Das ist keine Wertung: auch Träume während der Arbeitperiode sind wertvolle und wichtige Signale aus dem Unbewussten. Sie halten sich aber viel mehr an Tagesereignisse, als solche, die wir während des Urlaubs haben. In dieser Zeit verarbeiten wir die Arbeitsinhalte viel umfassender und - was noch wertvoller sein kann - geben uns Auskünfte über geheime Wünsche, Sehnsüchte und unterdrückte Gefühle.

Es ist daher sinnvoll gerade in der Urlaubszeit Träume zu schätzen und ihre Inhalte wahrzunehmen. Daher ein Tipp: schreiben Sie Ihre Träume immer auf! Legen Sie sich Papier und Schreibzeug zum Bett und machen Sie gleich in der Nacht eine Notiz. Verlassen Sie sich nicht darauf, das der Traum so bewegend oder nett war, dass er Ihnen auf jeden Fall bis zum Frühstück bleibt. Das ist nämlich so gut wie nie der Fall.

Die Inhalte der Träume geben Ihnen einen guten Zugang zu Bereichen ihres Seins, die Ihnen sonst verschlossen bleiben. Nützen Sie sie!

Ein weiterer Tipp für den August: Wasser des Lebens

Wer kennt es nicht das Märchen vom "Wasser des Lebens", in dem ein König durch ein bestimmtes Wasser, das ihm sein jüngster Sohn - nach vielen Schwierigkeiten und Gefahren, die er durchmachen musste - bringt, wieder gesund wird. Aber ist nicht jedes trinkbare Wasser ein Wasser des Lebens? Für uns alle ist "trinken" immens wichtig. Für ältere Menschen kann es sogar den Tod oder eine schwere Krankheit (Schlaganfall) bedeuten, wenn sie zu wenig trinken. Ein Beispiel: Ein älterer Herr, der vor etwa zwei Jahren einen Schlaganfall hatte, fährt auf Kur. Aber statt dass es ihm nach drei Wochen dort besser geht, kann er überhaupt nicht mehr gehen. Sein durch den damaligen Insult gelähmtes Bein, das sich schon wieder gut erholt hatte, ist wieder schwächer geworden. Er wird nach Hause gebracht, er will nicht in ein Spital. Ich werde gerufen und als ich komme, geht es ihm schon besser. Kein Schlaganfall, kein Grund in ein Krankenhaus zu gehen. Was war passiert? Der Herr hatte auf der Kur das Leitungswasser nicht trinken wollen, weil es nicht sicher war, ob es ihm gut täte. Daher hat er nur zu dem Mahlzeiten ein Glas Mineralwasser getrunken und ist ausgetrocknet. Zu Hause traute er sich wieder ausreichend zu trinken und sein Zustand besserte sich!

Was gilt als ausreichend? Jetzt in der heißen Jahreszeit muss jeder mindestens einen Liter mehr trinken als sonst: 2,5 l bei normalem Wetter und 3,5 l bei Hitze. Alkohol und Kaffee gelten nicht als Getränk, dünne Suppen und verdünnte Fruchtsäfte schon. Flüssigkeit bringt Energie und verhindert Schmerzen. Übrigens: Diese Mengen gelten auch für junge Menschen, besonders wenn Sie in einem Raum mit Klimaanlage arbeiten. Denken Sie auch bei einem längeren Flug ans Trinken! Das ist der wichtigste Weg sich gesund zu erhalten.

Ein weiterer Tipp für den August: Therapie durch schreiben? Schreib deine Probleme auf!

Grübeln, Gedankenkreisen, endlos Probleme wälzen, Albträume... Wie kann man das loswerden?

Eine Methode ist: Aufschreiben. Schreiben bringt Struktur und aufgeschriebene Gedanken sind Materie gewordene Geister. Vor einem Gedanken, den man "fassen" kann, braucht man sich nicht zu fürchten. Bei Träumen ist es auch so: wenn ich mir vornehme, dieser Traum ist wichtig, den schreib ich auf, sobald ich aufwache, verliert er an Bedrohlichkeit.

Für jemanden der von Depression betroffen ist kann Schreiben viel Trost, Ruhe und Klärung bedeuten. Sich einem Tagebuch anvertrauen wirkt zwar heute ein bisschen altmodisch, aber es tut gut. Internetforen oder �Online-Sprechstunden� sind im Prinzip auch nichts anderes. Die Schwelle ist niedrig, man kann sehr gut aus sich heraus gehen und etwas mit jemanden teilen. Dennoch ist Schreiben für Depressive niemals die einzige Lösung, aber ein guter Beginn dem Grauen selbst ein Ende zu setzen und Hilfe annehmen zu lernen.

Ein weiterer Tipp für den August: Sicherheit durch Verantwortung

Wenn wir auch für den Augenblick leben, ihn nützen, so ist es doch manchmal auch wichtig vorauszuplanen. Es ist einfach gut, die Zukunft mitbestimmen zu können. Verantwortung für sich selber, für das eigene Handeln zu spüren. Wenn ich an die Folgen denke, für das was ich mache, so bin ich mir meiner Verantwortung bewusst. Natürlich kann ich nicht alles vorhersehen, nicht alles planen. Aber ich kann mir meine Gedanken machen, wenn ich etwas sage oder tue. Ich kann mich fragen: "Wie erlebt mein Partner, meine Familie das, was ich jetzt mache? Welche Folgen hat das für meine Beziehung? Will ich diese Folgen? Helfen sie mir, meine Ziele zu erreichen?"

Durch diese Art von verantwortlichem Handeln, leben wir achtsamer, überlegter und sicherer. Wir lassen uns von Ereignissen nicht mehr so leicht überrollen. Wir haben unser Leben gut in der Hand.

Ein weiterer Tipp für den Juli/August: Sommer - Urlaub - Loslassen Urlaub im Kopf

Das Arbeitsjahr war intensiv und heftig. Wir alle haben den Urlaub verdient. Wie schön, wenn es uns auch möglich ist abzuschalten, loszulassen. Meist brauchen wir einige Tage, dass uns der Job nicht mehr im Kopf herumspukt, dass Chef und Kunden, Kollegen und Mitarbeiter aus unserem Bewusstsein verschwinden. Es tut gut einfach auszuspannen.

Dabei ist es nicht so sehr die große Reise, der weite Abstand vom daheim und vom Büro, auf die es ankommt. Wichtig ist der innere Abstand, das Entspannen mit gutem Gefühl. Nehmen Sie sich die Zeit und das Recht, einfach diese Zeit für sich selber in Anspruch zu nehmen. Das ist kein Egoismus, das ist eine heilsame Notwendigkeit. Die Erfahrung zeigt: so manche Krise und Depression kann verhindert werden, wenn man sich ausreichend Entspannung gönnt. Nicht wenige, die mit Burnout Symptomen des Neurologen aufsuchen, müssen zugeben: der letzte Urlaub ist Jahre zurück. Ist das nötig?

Urlaub ist keine Frage des räumlichen Abstandes. Urlaub haben Sie im Kopf.